EVES
Evaluation eines Vorschultrainings zur Prävention von Schriftspracherwerbsproblemen sowie Verlauf und
Entwicklung des Schriftspracherwerbs in der Grundschule*

Kurzzusammenfassung des Projektes

Es wird angenommen, dass durch eine gezielte Fördermaßnahme eine erfolgreiche Prävention bzw. eine deutliche Minderung von Lese-Rechtschreibproblemen zu erwarten ist. Im Rahmen des Projektes wird die Wirkung einer solchen speziellen Fördermaßnahme evaluiert. Das "Würzburger Trainingsprogramm zur phonologischen Bewusstheit" wird vom Kinder- und Jugendamt der Stadt Heidelberg in allen 21 städtischen Vorschuleinrichtungen (etwa 300 Kinder) seit Januar 2002 durchgeführt. Diese Evaluationsstudie ist längsschnittlich geplant, d. h. die geförderten Kinder werden während der gesamten Grundschulzeit beobachtet. Um einen Effekt auch tatsächlich auf die durchgeführte Fördermaßnahme zurückzuführen, ist die Untersuchung einer nach mehreren Gesichtspunkten parallelisierten Vergleichsgruppe ebenfalls erforderlich. Da zur Evaluierung eine Reihe von Informationen erhoben werden müssen sowohl über die Schulleistungen der Kinder, über kognitive und sprachliche Leistungen, über ihre familiären und sozialen Hintergründe als auch über die Unterrichtsmethoden zum Erwerb von Lese- und Schreibfertigkeiten können aus dieser Studie u. a. auch wertvolle Hinweise über den Entwicklungsverlauf des Schriftspracherwerbs in Abhängigkeit von didaktischen Maßnahmen und individuellen Merkmalen der Kinder gewonnen werden.

Eine Kooperation zwischen der Stadt Heidelberg (Kinder- und Jugendamt), dem Staatlichen Schulamt Heidelberg, der Arbeiterwohlfahrt Heidelberg, dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises und der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Heidelberg.

s. auch:
Roos, J. & Schöler, H. (2004).
Projekt EVES. Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN), 73, 313-314.

EVES-Arbeitsberichte und Abschlussbericht

pfeil EVES-Newsletter Nr. 1

pfeil EVES-Newsletter Nr. 2

pfeil Medien-Berichte: RNZ 18-07-2007---RNZ 28-06-2007

 

*gefördert von der Stadt Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Publikationen

Präsentationen der Projektergebnisse auf wissenschaftlichen Tagungen und Konferenzen

Projektleitung:
Prof.in Dr.
Jeanette Roos (Tel. 477-532 bzw. 06221-413175) und Prof. Dr. Hermann Schöler (Tel. 477-426)
Email: Roos@PH-Heidelberg.DE (Jeanette Roos)  k40@ix.urz.uni-heidelberg.de (Hermann Schöler)

Wissenschaftliche Mitarbeit:
Dipl. Psych. Anke Treutlein (1. September 2005 bis 31. Dezember 2007) (Tel. 477-465) Email: Anke.Treutlein@PH-Heidelberg.de
Dipl. Psych. Isabelle Zöller (1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2006) (Tel. 477-422 und 477-528). Email:
Isabelle.Zoeller@gmx.de

Dipl. Päd. Karin Friedrich
, GHS-Lehrerin, Promovendin.  Email: KF-68@gmx.de
Dipl. Päd. Nicole Hofmann (geb. Zopf), GHS-Lehrerin, Promovendin. Email: Nicole.Zopf@web.de

Projekträume:
Quinckestr. 72, 2. OG

Als studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte haben bei den Erhebungen und/oder Auswertungen mitgearbeitet: 
Im Jahre 2002:
Carolin Haller, Manfred Haller, Markus Janczyk, Saskia Lang, Michael Link, Elke Lüdemann, Elke Maier 
Im Jahre 2003:
Annkathrin Dehe, Anna Dietrich, Yvonne Eiseler, Manfred Haller, Markus Janczyk, Sabrina Janßen, Kati Klitzke, Alexandra Knopf, Juliane Krauth, Barbara Kunow, Anna Lieneweg, Michael Link, Saskia Luksza, Sonja Opp, Tonja Ohr, Sabrina Schleich, Michaele Vögele, Pia Waizenegger 
Im Jahre 2004:
Nadine Bull, Philip Demmer, Katharina Ehrmann, Ilona Fischer, Yvonne Frankenstein, Dorothee Götz, Catalina Tornero Haldon, Martina Herzig, Juliane Kasprzyk, Kati Klitzke, Angelika Marioth, Sabrina Messler, Tunay Önder, Christina Preusker, Karen Pregizer, Kathrin Rabus, Katja Sauer, Katja Scholz
Im Jahre 2005:
Kathrin Adelmann, Mona Bekhiet, Britta Dachner, Carmen Fehrenbach, Theresa Fleisch, Antje Gramlich, Lena Haubold, Christoph Herold, Desiree Kleinebecker, Sonja-Anouk Laier, Christian Matheis, Swantje Meyer, Karen Pregizer, Wera Rieber, Barbara Schmid, Ulrike Zimmer
Im Jahre 2006:
Sebastian Beilharz, Mona Bekhiet, Saskia Decker, Nicole Gehrig, Swantje Heidecke, Julia Knörzer, Anika Kühn, Lena Labriga, Bettina Nick, Karen Pregizer, Anita Schick, Julius Seifert

Ausgeschiedene Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter:
Dipl.-Psych. Tina Wessels (1. September - 31. Dezember 2002) 
Dipl.-Psych. Dr. Andreas Schick (1. September 2002 bis 28. Februar 2003)
Dipl. Psych. Matthias Stapel (15. Januar 2003 bis 31. Oktober 2003)
Dipl. Psych. Bettina Thränhardt (1. November 2003 bis Ende 2004)
Dipl. Psych. Kristin Scheib (15. April 2003 bis 31. August 2005)